Über mich
Heimat
Mein Name ist Lea Hoek, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Helmsheim, einem kleinen Ort mit vielen Feldern außenrum und einer Stadtbahnhaltestelle, die beinahe schon außerhalb des Ortes liegt. Und, ganz wichtig: die Blitzerampel am Ortseingang - bekannt bei jedem dritten Autofahrer.
Wem diese Beschreibung noch nichts sagt, der kennt vielleicht die nächstgelegene Großstadt Karlsruhe.
Das ist meine Heimat, hier wohne ich mit meinen Eltern und meinem zwei Jahre jüngeren Bruder.
Schule
Im Juli 2021 habe ich nach acht Jahren auf dem Melanchthon-Gymnasium-Bretten mein Abitur bestanden. Tatsächlich gehöre ich zu der Gruppe Menschen, der Schule sogar Spaß gemacht hat. Nicht immer, aber doch häufig. Besonders für die Fächer Deutsch, Geschichte, Englisch und Musik konnnte ich mich total begeistern und lerne weiterhin gerne dazu.
Aber auch sonst sauge ich gerne neues Wissen auf und ich liebe es, Menschen zuzuhören, die begeistert von ihrem Fachgebiet erzählen.
Musik
Gerade Musik gehört auch in meiner Freizeit zu meinen Leidenschaften, sie begleitet mich quasi schon durch mein ganzes Leben. Ich habe nach wenigen Jahren Blockflöte in der zweiten Klasse mit dem Klarinetten-Unterricht begonnen und darf nach inzwischen zehn Jahren Unterricht sogar die wundervollen großen Klassiker wie Brahms, Mozart oder Weber spielen. Aber ich höre nicht nur klassische Musik gerne; in meinem Spotify-Verlauf lassen sich ebenso Pop-Hits und Elektroswing finden.
Wenn irgendwo eine Tanzparty steigt, bin ich dort ziemlich sicher zu finden, gerade bei Salsa, Quickstep oder Wiener Walzer auch auf der Tanzfläche.
Sport
Ich habe schon ein paar Sportarten in meinem Leben ausprobiert. Das ging von Leichtathletik über Ballett bis hin zum Volleyball und dabei bin ich geblieben. Seit etwa sechs Jahren spiele ich Volleyball im Verein und tausche meine Positionen dabei immer wieder um, mal Stellerin, mal Außen, mal Mitte. Entweder bin ich in allem gut oder ich kann nichts davon so richtig. Allerdings habe ich meinen Trainer noch nicht gefragt, was davon nun zutrifft.
Falls die Welt mal wieder in einem Lockdown steckt und damit sowohl Ball- als auch Mannschaftsentzug angesagt sind, hält eben mein Laptop mit dem ein oder anderen Workout her oder ich gehe joggen.
Gemeinde
Die Sonntagvormittage in meiner Kindheit habe ich im Kindergottesdienst unserer evangelischen Kirchengemeinde vor Ort verbracht.
Seit meiner Konfirmation beteilige ich mich nicht nur als Teilnehmerin am Gemeindeleben, sondern bin auch selbst Mitarbeiterin. Gerade bei der Jugendarbeit finden sich immer wieder engagierte und begeisterte Mitarbeiter*innen, die Lust auf ein neues Projekt haben. Und so bin ich seit diesem Jahr vor allem in der Planung und Organisation unseres Recharge-Gottesdienstes für Jugendliche und junge Erwachsene beschäftigt.
Plan nach dem Abi
Wie kam ich überhaupt auf Ghana? Ich wusste schon seit der Mittelstufe, dass ich nach dem Abi gerne ins Ausland gehen würde. Ursprünglich wollte ich in die USA oder in ein Land, das bekannt ist für Freiwilligendienste. Im April 2020 war ich auf einem Seminar für Jugendmitarbeiter*innen vom CVJM Baden und dort wurden an einem der Nachmittage die FWDs des CVJM vorgestellt. Ich fand die Einsatzstellen und -orte so interessant, dass ich mich weiter informiert am Ende auch für Ghana beworben habe. Im Februar 2021 hatte ich dann tatsächlich die Zusage, dass auch der CVJM Westbund und der YMCA Ghana mich gerne haben möchten und so kam ich auf Ghana und Ghana zu mir.
Meine Mitvolis
Der CVJM entsendet niemanden allein - zum Glück! Ich darf mit drei weiteren tollen jungen Frauen nach Ghana reisen. Marianne Gursinsky und Svenja Oehlert (rechts) unterrichten zusammen an einer Ausbildungsstätte für Frauen in Takoradi, während Judith Umbach und ich zusammen in Mpraeso sind.
- Judith Umbach: @judithgoesghana (Instagram)
- Marianne Gursinsky: ghanablog.de
- Svenja Oehlert: @svenja.in.ghana (Instagram)